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Vor dem Bau der Schöpfwerke war es nichts ungewöhnliches, dass weite Strecken fruchtbaren Ackerlandes vom Wasser überschwemmt waren. Ein paar regenreiche Wochen reichten schon aus, um ganze Bezirke des Kreises Hadeln unter Wasser zu setzen. Oftmals mehr als Fußhoch stand während der regenreichen Wochen das Wasser auf den Ländereien und laugte diese aus, sodass die Erträge in diesen Überschwemmungsgebieten überall um ein Erhebliches zurückgingen. Inseln gleich, ragten die Häuser aus der Wasserwüste. Flache Kähne waren vielfach das einzige Verkehrsmittel, mit denen alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse sowie Artikel des tätlichen Bedarfs befördert wurden. Auch die Kinder wurden mit diesen Kähnen zur Schule gebracht und wieder abgeholt.

Wie trostlos die Lage für die Bewohner dieser Überschwemmungsgebiete war, zeigen die nachfolgenden Bilder.

Überschwemmungen aus dem Jahre 1910 
Steinau-Lauentheil (Bei der Kirche)  
Steinau-Süderwesterseite
Bei diesem Wasserstand waren alle Wege rund um das Haus monatelang nicht passierbar. 
Steinau-Süderwesterseite
Lediglich die Straße zwischen Ihlienworth und Bederkesa war noch einigermaßen befahrbar. 
Steinau-Süderwesterseite
Wer in seine Scheune wollte, der musste mit dem Boot fahren. 
Steinau-Süderwesterseite
Wenn das Wasser hier nur noch einen Zentimeter steigt, dann wird es sich im Haus ausbreiten. 
 
Überschwemmung 1951 
Steinau-Süderwesterseite
Der Radfahrer verdeutlicht mit seiner Bugwelle sehr gut, wie hoch hier das Wasser steht. 
Steinau-Süderwesterseite
Nur mit wasserdichtem Schuhwerk konnte man es wagen zur Landesstraße Ihlienwort-Bederkesa zu gelangen. Hier verkehrte der Bus regelmäßig. 
Neuenkirchen-Kolk
Auch im Hochland mussten die Hocken zum Trocknen aus dem Wasser geholt werden.