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Wer Wasser gebraucht, der erzeugt Abwasser. Kompliziert ist das Verfahren der Abwasserreinigung, bei dem das Abwasser in Kläranlagen schrittweise gereinigt und der Natur zugeführt wird. Hier wird oft das gesamte Abwasser einer Stadt gereinigt, um es gesäubert in einen Vorfluter zu leiten und damit einen funktionierenden Wasserkreislauf zu gewährleisten.

Jeder Tropfen Leitungswasser, den wir beim Duschen, Waschen und Putzen gebrauchen, fließt in die unterirdische Kanalisation. Auch Regenwasser, das von flachen und bebauten Flächen abfließt, gilt als Abwasser.

Kanalisation früher und heute

Abwasser und Regenwasser werden durch unterirdische Kanäle abgeführt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in vielen Städten die Kanalisation systematisch gebaut und zwar als sogenannte Mischkanalisation. Abwässer und Regenwasser wurden gemeinsam durch ein Kanalnetz zur Kläranlage geleitet. Wenn das Kanalnetz bei stärkeren Niederschlägen nicht mehr das gesamte Wasser fassen konnte, entlasten Regenüberläufe die Kanalisation. Ungereinigtes Abwasser wurden dann in die Gewässer abgeleitet.

Heute fließt das häusliche Abwasser direkt zur Kläranlage und wird dort gereinigt. Das Regenwasser wird über kurze Kanalstrecken dem nächsten Fließgewässer zugeleitet. Regenwasser kann in bestimmten Fällen stark verschmutzt sein. Besonders nach langen Trockenperioden werden viele Schadstoffe und Schmutzpartikel von Straßen, Plätzen und Dächern in die Regenwasserkanalisation geschwemmt, das Regenwasser ist dann hoch belastet. Deshalb werden vor der Einmündung der Kanäle in ein Gewässer Absetzbecken angelegt, um das Regenwasser mechanisch zu reinigen.

Mit Biologie und Chemie klappt es

Zur Reinhaltung der Gewässer wird das Abwasser in Kläranlagen gereinigt. Dort durchläuft das Abwasser zahlreiche Reinigungsstufen: Im ersten Schritt werden grobe Verunreinigungen in der Rechenanlage aus dem häuslichen Abwasser "geharkt" und so auf den anschließenden Reinigungsprozess vorbereitet. Bei dieser mechanischen Reinigung werden 20% bis 30% der ungelösten Stoffe entfernt.

Im zweiten Schritt folgt die biologische Stufe. Hier werden die organischen Stoffe des Abwassers durch Mikroorganismen abgebaut und anorganische Stoffe teilweise oxidiert. Dazu wird auch Sauerstoff in das Abwasser gepumpt. Der entstandene Schlamm wird in einem Nachklärbecken vom Abwasser getrennt. Die Prozesse in dieser Reinigungsstufe sind der natürlichen Selbstreinigung der Gewässer nachgeahmt - allerdings auf kleinerem Raum und in kürzerer Zeit. Das chemische Verfahren ist der letzte Reinigungsschritt. Damit werden Phosphor und Stickstoff aus dem Abwasser entfernt.